Dankeschön, Abschied und Ausblick

Vom

Seit Anfang 2012 arbeitet das offene Netzwerk PARADIES WUHLHEIDE daran, die im Park ansässigen Einrichtungen, eine interessierte Öffentlichkeit (Bürgerinitiativen, Universitäten, Forschungsinstitute, Fachleute im Bereich der nachhaltigen Entwicklung u.a.) und behördliche Stellen an einer nachhaltigen Entwicklung des Volksparks zu beteiligen. Über 200 Unterstützer*innen haben die Grundlagen für einen umfassenden Masterplan diskutiert, vielfältige Ideen, Maßnahmen und Projekte entwickelt und ein Eckpunktepapier zur Zusammenarbeit der Bezirke verabschiedet.

Auf dieser Grundlage entwickelte das FEZ-Berlin (KJfz-L-gBmbH) gemeinsam mit dem Verein Pro Wuhlheide e.V., der Beuth-Hochschule für Technik Berlin, dem Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V., der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau e.V. (anfänglich En Buenas Manos e. V.) und weiteren Kooperationspartner*innen ein „Beschäftigungsnetzwerk PARADIES WUHLHEIDE“ mit den Handlungsschwerpunkten „Gesunde Erholung/Tourismus“ und „Nachhaltig-ökologische Gastronomie“ für den Volkspark Wuhlheide.

Ziel war es, die Beschäftigungssituation im Volkspark Wuhlheide zu verbessern sowie eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete geordnete Entwicklung in der Wuhlheide zu sichern. Das Netzwerk beabsichtigte, Synergieeffekte bei ansässigen Wirtschaftsunternehmern und anderen Einrichtungen zu erzielen sowie unterschiedliche Interessen zu moderieren, zu gewichten und Entscheidungen hierzu auf transparenter Grundlage zu ermöglichen und öffentlich zu kommunizieren

Konkret sollten in den beiden Handlungsschwerpunkten jeweils 15 Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote entwickelt werden. Entstanden ist ein Mix aus verschiedenen Beschäftigungs – und Qualifizierungsmodellen, sowohl auf dem 1. Arbeitsmarkt als auch unterstützt durch Modell- und Förderprogramme, feste Stellen, Ausbildungs- und Praktikumsplätze sowie Beschäftigungsangebote für freie Mitarbeiter*innen.Ausführliche Erläuterungen zu den konkreten Ideen und Vorschlägen finden Sie in der Abschlussdokumentation PEB-Projekt Beschäftigungsnetzwerk PARADIES WUHLHEIDE.

Die beiden Handlungsfelder eignen sich hervorragend als Erfolgsfaktoren für die Beschäftigungs- und Parkentwicklung. Einige Ideen sind kurz vor der Umsetzung, einige brauchen noch viel Zeit und Unterstützung. Ausgewählte Einrichtungen und Flächen sollten eine Umnutzung erfahren. Der Weg war schwierig und zum Teil sehr holprig. Strategische Impulse für die Fortsetzung sind ausreichend vorhanden. Wünschenswert wäre, dass freie Kapazitäten der Einrichtungen und Flächen für die aktuelle Notsituation der Flüchtlinge schneller nutzbar werden.

Großer Dank geht an alle Netzwerkpartner*innen, vor allem an die Kooperationspartner*innen und Mitglieder des Projektbeirats und des Behördennetzwerks.

Offen bleibt die Frage, unter welcher Federführung die Netzwerkarbeit fortgesetzt wird. Die positiven Signale des Bezirks lassen Gutes erwarten für die PARADIES-Entwicklung. Konkrete Entscheidungen zur Weiterentwicklung und Netzwerkarbeit des PARADIES WUHLHEIDE sind vom FEZ-Berlin, Pro Wuhlheide e.V. und dem Bezirk Treptow-Köpenick zeitnah erforderlich. Das Eckpunktepapier sollte im nächsten Jahr auf seine Umsetzung geprüft werden.

Eine kontinuierliche Fortsetzung des Entwicklungsprozesses PARADIES WUHLHEIDE ist sinnvoll, um nicht zum wiederholten Mal die wertvollen Ergebnisse der Standort- und Beschäftigungsentwicklung des Parks Wuhlheide aus den Augen zu verlieren. Für die weitere Arbeit des Netzwerkes mit seinen ca. 200 Unterstützer*innen ist eine effiziente und ergebnisorientierte Arbeitsweise erforderlich.

Wir bedanken uns für die interessanten Begegnungen und wünschen dem PARADIES WUHLHEIDE nur das Beste, vor allem Kraft und einen langen Atem für alle Akteure.

"Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint." Albert Einstein

Mit den besten Grüßen

Katrin Fleischer und Claudia Kapfer

katrinflei@gmail.com und claudia.kapfer@gmx.de

Zurück